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F&E bei PMI

Eines unserer wichtigsten Ziele ist die Entwicklung von Produkten, die ein geringeres Risikopotenzial für tabakbedingte Gesundheitsschäden aufweisen. Dieser großen Herausforderung nimmt sich unsere Abteilung für Forschung und Entwicklung an. Sie besteht aus einem Team von Wissenschaftlern aus unterschiedlichsten Disziplinen, darunter Biologie, Chemie und EDV.

Unsere Forschungsarbeit zielt darauf ab, die grundlegenden Ursachen von Krankheiten, die mit dem Rauchen zusammenhängen, sowie die komplexe Rolle der Rauchbestandteile für die Entwicklung dieser Erkrankungen zu ergründen.

Ein wichtiger Aspekt unserer Forschung ist die Beurteilung des potenziell geringeren Risikos eines Produktes. Diese Aufgabe ist nicht leicht zu lösen, da die meisten rauchbezogenen Krankheiten erst nach Jahren oder gar Jahrzehnten ausbrechen.

Diese Forschungsarbeiten ergänzen unsere Unterstützung von rechtlichen Rahmenbedingungen für die Bewertung der Risikosenkung. Im Rahmen einer Regulierung für Tabakprodukte mit verringertem Risiko sollten Hersteller dazu verpflichtet sein, den Aufsichtsbehörden wissenschaftliche Daten zu liefern, die dieses verringerte Risiko belegen.

"So etwas wie eine sichere Zigarette gibt es derzeit nicht. Wir tun jedoch unser Möglichstes, um neue Produkte zu entwickeln, die vielleicht weniger schädlich sind."

Doug Dean

Senior Vice President, Research and Development (F&E)

Unser Ziel ist es, Konsumenten die Option zu geben, Produkte mit verringertem Risiko zu erwerben. Allerdings sollten Raucher auch verstehen, dass Produkte mit verringertem Risiko keine Alternative zur vollständigen Entwöhnung sind. Der beste Weg, das Risiko von Raucherkrankheiten zu mindern, besteht darin, mit dem Rauchen aufzuhören .

Rauch und Rauchbestandteile

Ein wesentlicher Bereich unseres Forschungs- und Entwicklungsprogramms ist die Entstehung giftiger chemischer Substanzen beim Verbrennen des Tabaks in der Zigarette zu vermeiden oder zumindest zu verringern. Bislang sind etwa 7.000 Rauchbestandteile (oder Emissionen) im Tabakrauch bekannt. Davon haben die Gesundheitsbehörden rund 70 Rauchbestandteile identifiziert, von denen angenommen wird, dass sie Krankheiten verursachen, die mit dem Rauchen zusammenhängen. Wir stimmen vielen Wissenschaftlern, darunter auch den Experten des öffentlichen Gesundheitswesens, in dem Punkt zu, dass die selektive Reduzierung von Rauchbestandteilen in herkömmlichen anzuzündenden Zigaretten voraussichtlich keine Risikosenkung mit sich bringt. Aus diesem Grund haben wir uns auf die Entwicklung neuartiger, innovativer Produkte konzentriert, die das vollständige Spektrum schädlicher Rauchbestandteile erheblich verringert oder beseitigt.

Die Tabakpflanze

Bei der Tabakpflanze handelt es sich um ein komplexes biologisches System. Die Eigenschaften dieser Pflanze sind das Ergebnis des Zusammenspiels der Pflanze mit ihrer Umwelt (z. B. Boden, Klima, landwirtschaftliche Praxis und Trocknung der Blätter). Auch wenn viele der schädlichen Substanzen im Rauch durch den Verbrennungsprozess entstehen und nicht im Blatt selber vorhanden sind, können Tabakpflanzen bereits schädliche Stoffe enthalten. Dazu gehören zum Beispiel die tabakspezifischen Nitrosaminen (TSNA) oder Schwermetalle (Cadmium), die sich beim Verbrennen des Tabaks im Rauch entfalten. Wir konzentrieren uns mithilfe verschiedener landwirtschaftlicher Methoden darauf, die Bildung dieser schädlichen Bestandteile in den Tabakpflanzen zu verhindern.