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Katastrophen können sich jederzeit überall ereignen. Nach Berichten des Centre for Research on the Epidemiology of Disasters waren im Jahr 2010 mehr als 208 Millionen Menschen von Naturkatastrophen betroffen; der wirtschaftliche Schaden wird auf $110 Millionen geschätzt.
Hilfe für Flüchtlinge in Pakistan
Wenn eine der Regionen, in der wir tätig sind, von einer Katastrophe betroffen ist, sind unsere lokalen Mitarbeiter zur Stelle. Sie kümmern sich um die dringendsten Bedürfnisse der Betroffenen und finden heraus, wie wir am besten helfen können.
- In Pakistan haben wir etwa 1.500 Familien, die auf Tabakplantagen arbeiten, unterstützt, die durch die verheerende Flut obdachlos geworden sind. Außerdem haben wir über 10.000 Menschen geholfen, die vor den Kämpfen im Nordwesten Pakistans an der afghanischen Grenze flüchten mussten.
- In Chile waren nach dem Erdbeben über 10.000 Menschen obdachlos. Wir haben einen Beitrag zur Finanzierung von 66 neuen Häusern geleistet. Mit der Unterstützung von über 300 Freiwilligen wurden die Häuser schnell errichtet und mit Hilfe von Fertigteilen rasch und effizient fertiggestellt. Durch unseren Beitrag haben 66 Familien, die durch die Naturkatastrophe ihr Hab und Gut verloren hatten, nun die Möglichkeit, wieder auf die Beine zu kommen.
- In Indonesien versorgte das Team von "Sampoerna Search and Rescue (SAR)" die Opfer der großen Naturkatastrophen mit rascher humanitärer Hilfe. Dieses Jahr kam es in dem südostasiatischen Land zu einer Sturzflut in West-Papua und zu einem Vulkanausbruch des Mt. Merapi nahe Yogyakarta. Zu den Maßnahmen des SAR Teams zählten u.a.: die medizinische Versorgung von über 500 Flutopfern, Notunterkünfte und Zelte für über 300 Menschen, Nahrungsmittel für etwa 7.000 Menschen und die medizinische Versorgung von über 700 Menschen, die vom Vulkanausbruch betroffen waren.