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Häusliche Gewalt ist die am häufigsten vorkommende Gewalt gegen Frauen. Sie kommt überall auf der Welt und in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Aber nicht nur die Frauen sind betroffen. Kinder, die in gewalttätigen Haushalten aufwachsen, tragen tiefe psychologische Narben davon, von denen sie sich oft ein Leben lang nicht erholen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Kindesmissbrauch und häusliche Gewalt oft unter einem Dach vorkommen.
Als eines der ersten Unternehmen sind wir aktiv gegen diese Art von Gewalt eingetreten. 1996 fand in den USA die erste von uns organisierte und veranstaltete jährliche Unternehmenskonferenz zum Thema häusliche Gewalt statt. 1998 schloss sich unsere ehemalige Muttergesellschaft Altria dem Netzwerk gegen häusliche Gewalt "National Network to End Domestic Violence" an, um die "Doors of Hope"-Initiative ins Leben zu rufen. Diese stellt das größte unternehmensseitige Spendenprogramm in den USA dar und unterstützt landesweit Frauenhäuser, Rechtsberatungsdienste, finanzielle Notstandshilfe und Kinderschutzprogramme.
Heute unterstützt Philip Morris International eine ganze Reihe von Programmen. Diese reichen von Initiativen zur Bewusstseinsbildung über Schutz vor Gewalt und Opferschutz bis hin zu Eingliederungsmaßnahmen für Menschen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt waren. Wir fördern den Bau von Frauenhäusern, stellen Beratungs- und medizinische Dienste und helfen den Opfern, wieder in ein normales Leben zurückzufinden und ein neues Selbstwertgefühl zu entwickeln.
Dies sind einige Beispiele für die Programme, die wir in aller Welt unterstützen:
- In der Schweiz, dem Land, in dem unsere Betriebszentrale angesiedelt ist, unterstützen wir mehrere Programme. Seit vielen Jahren fördern wir ein Frauenhaus in Lausanne. Wir helfen auch der Association D'marches, die ehemaligen Opfern häuslicher Gewalt Beratungsdienste anbietet und ihnen bei der Arbeitssuche unter die Arme greift.
- In Frankreich unterstützen wir seit dem Jahr 2001 die "Fédération Nationale Solidarité Femmes" (FNSF). Dieses aus 60 Organisationen bestehende Netzwerk bietet jährlich über 40.000 Opfern häuslicher Gewalt Unterschlupf und Schulungen.
- In Spanien fördern wir zwei separate Frauenhäuser für misshandelte Frauen und deren Kinder. Berater bieten den Frauen psychologische Betreuung und Unterstützung auf dem Weg in die Unabhängigkeit.
- In Estland arbeiten wir mit dem Tallinner Krisenzentrum für Frauen zusammen, um finanzschwachen Betroffenen kostenlose Beratung zu ermöglichen, Spezialisten auszubilden und Öffentlichkeitsarbeit für das Zentrum zu leisten. In Lettland helfen wir dem Informationszentrum für Frauen "Marta" bei der Bereitstellung kostenloser Rechtsbeistände für Frauen, die häuslicher Gewalt ausgesetzt sind. In Litauen ist der Menschenhandel ein anwachsendes Problem. Daher arbeiten wir mit der litauischen Caritas zusammen, die weiblichen Opfern von Zwangsprostitution und Menschenhandel kostenlose soziale, rechtliche, psychologische und medizinische Hilfe zukommen lässt.
- In Korea haben wir Zufluchtsstätten für die Opfer häuslicher Gewalt finanziert, in denen diese die dringend benötigte Sicherheit erhalten. Außerdem haben wir Schulungsprogramme zur Karriereplanung für Misshandlungsopfer und eine landesweite Kampagne finanziert, deren Ziel die Einrichtung einer Hotline für Frauen ist.
- In Taiwan unterstützen wir Organisationen, die häuslicher Gewalt vorbeugen wollen oder den Betroffenen helfen, dieser zu entfliehen. Zu den von uns geförderten Organisationen zählen unter anderem die "Taipei Lifeline Association" sowie deren Präventionsprogramm und Beratungs-Website, die "Modern Women’s Foundation" als auch deren 20 Rechtsberatungszentren für gefährdete Frauen sowie die "Garden of Hope Foundation", eine gemeinnützige Organisation, die den Opfern von sexuellem Missbrauch und familiärer Gewalt hilft.
- In Japan finanzieren wir eine Reihe von Initiativen für misshandelte Frauen und Kinder: Hotlines, Beratungseinrichtungen, Frauenhäuser, Kampagnen zur Öffentlichmachung des Problems und Hilfe bei dem Wiederaufbau eines geregelten Lebens. Ein Beispiel dafür ist der "Philip Morris Japan Fund for Victims of Domestic Abuse", der Frauen nach dem Aufenthalt in Zufluchtsstätten zinslose Kredite für den Umzug in eine eigene Wohnung zur Verfügung stellt.