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Green Tobacco Sickness (GTS) ist eine Krankheit, die bei der Tabakernte durch die Aufnahme von Nikotin über die Haut auftreten kann. Sie äußert sich u. a. in Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckschwankungen und Herzrasen.
Wir führen im Rahmen unseres GAP-Programms für "gute landwirtschaftliche Praxis" (GAP = Good Agriculture Practices) eine Reihe von Maßnahmen durch, die sich mit diesem Problem befassen. Insbesondere:
- Wir haben GTS-Informationsmaterialien entwickelt, die zur Verteilung an die uns beliefernden Tabakanbauer und Lieferanten in aller Welt bestimmt sind. Diese Materialien enthalten Informationen über GTS-Symptome, Risikofaktoren sowie Maßnahmen zu Prävention und Behandlung. Zur Einsicht dieser Materialien folgen Sie bitte den Links auf der rechten Seite.
- Wir werden in alle neuen Lieferantenverträge und Tabakbestellungen eine Klausel einfügen, die Lieferanten zur verbindlichen Einhaltung von Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz vor GTS verpflichtet.
- Wir arbeiten zurzeit an der Implementierung von Regeln zu Dokumentation und Kontrollverfahren. Darüber hinaus werden wir wie auch unsere Lieferanten Stichproben auf Tabakfarmen durchführen, um zu ermitteln, inwieweit sich die Arbeiter dieses Problems bewusst sind.
Aufklärung und Prävention sind entscheidende Faktoren bei der Bekämpfung von GTS. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, das Bewusstsein für dieses Problem unter Tabakanbauern zu schärfen, indem wir die notwendigen Informationen bereitstellen, die zur Vermeidung dieser Krankheit beitragen. Überdies werden wir in angemessenem Rahmen mit Regierungen zusammenarbeiten, um deren Problembewusstsein in dieser Sache zu erhöhen und mögliche Gegenmaßnahmen zu erörtern.
Wie bei all unseren GAP-Initiativen handelt es sich auch hier um ein fortwährendes Engagement.