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Kinder und Jugendliche, die rauchen, können süchtig werden, behalten wahrscheinlich das Rauchen bei, wenn sie erwachsen werden und riskieren, sich später Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenkrebs und andere schwere Krankheiten zuzuziehen. Niemand will, dass Kinder und Jugendliche rauchen. Die Frage ist, wie man sie vom Rauchen abhält und wer dies bewirken kann.
Eltern spielen eine sehr wichtige Rolle. Sie können ihren Kindern einen gesunden Lebensstil beibringen und ihnen erklären, wie wichtig es ist, nicht zu rauchen. Erwachsene Raucher sollten ihre Zigaretten außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren und nicht in ihrer Gegenwart rauchen.
Viele Institutionen des öffentlichen Gesundheitswesens arbeiten ebenfalls intensiv daran, Kinder und Jugendliche vom Rauchen abzuhalten, indem sie auf sie zugeschnittene Aufklärungsprogramme entwickeln.
Regierungen können einen Beitrag leisten, indem sie Gesetze verabschieden, die den Verkauf von Zigaretten an Kinder und Jugendliche zu einem Vergehen machen, und diese Gesetze strikt durchsetzen. Viele mag es überraschen, doch es gibt heutzutage immer noch Länder, die kein Mindestalter für den Kauf von Tabakprodukten haben. Und selbst wenn eine entsprechende Gesetzgebung vorliegt, so wird diese in vielen Ländern nicht konsequent durchgesetzt. Wie jeder weiß, können Kinder und Jugendliche ungehindert Zigaretten kaufen, wenn die Gesetze für ein Mindestalter nicht strikt durchgesetzt werden.
Wir meinen, dass auch Tabakhersteller Maßnahmen ergreifen können und sollen, um Kinder und Jugendliche vom Rauchen abzuhalten. Von der Unterstützung rechtlicher Rahmenbedingungen bis hin zur Einführung eigener Kampagnen, um Kinder und Jugendliche vom Rauchen abzuhalten, können Tabakunternehmen sich vielfältig engagieren.
Folgende Maßnahmen ergreift Philip Morris International:
Unterstützung rechtlicher Rahmenbedingungen
Wir treten für die weltweite Schaffung rechtlicher Rahmenbedingungen ein, damit Kinder und Jugendliche vom Rauchen abgehalten werden. Beispielsweise befürworten wir in allen Ländern, in denen noch keine Gesetze vorhanden sind, die Einführung eines gesetzlichen Mindestalters für den Kauf von Tabakprodukten. Dazu zählen Indonesien und Südafrika.
Wir ermutigen alle Regierungen energisch zur strikten Durchsetzung entsprechender Gesetze und argumentieren, dass ihre Wirksamkeit davon abhängt, dass Händler, die sich über die Gesetze hinwegsetzen, sofort zur Rechenschaft gezogen werden. Außerdem befürworten wir weitere Maßnahmen wie etwa Strafen für Erwachsene, die Minderjährigen Zigaretten kaufen oder zur Verfügung stellen und gegebenenfalls ein Konzessionierungssystem für Einzelhändler.
Einführung von Zugangsbeschränkungen im Einzelhandel
Wir schulen Händler darin, sich über die gesetzlichen Bestimmungen zu informieren, ihre eigene Verantwortung wahrzunehmen und den Verkauf an Kinder und Jugendliche bestmöglich zu verhindern. Im Einklang mit Artikel 16 der Rahmenkonvention zur Tabakkontrolle stellen wir außerdem Händlern eine Beschilderung zur Verfügung, die darauf hinweist, dass der Verkauf an Minderjährige illegal ist.
Unterstützung von Aufklärungsprogrammen
Wir sind keine Bildungsexperten und in Klassenzimmern wird man uns nicht antreffen. Aber wir leisten sehr wohl finanzielle Unterstützung für die Arbeit von Lehrern, ehrenamtlichen Organisationen und anderen Experten überall auf der Welt, deren Ziel es ist, Kinder und Jugendliche vom Rauchen abzuhalten.
Wir mischen uns nicht in die inhaltliche Gestaltung der von uns unterstützten Aufklärungsprogramme ein, doch wir hoffen, dass die Kinder:
- verstehen, dass Rauchen süchtig macht und schwere, lebensbedrohliche Krankheiten verursacht;
- selbstständig denken und Gruppenzwängen widerstehen; und
- sich gegen das Rauchen entscheiden.