cc2=true;cc3=true;cc8=true;cc5=true;cc9=true;cc10=true;cc11=true;cc12=true;cc13=false;cc14=true;cc15=true;
PMI und die Kooperationsvereinbarung mit der EU
Am 9. Juli 2004 unterzeichneten Philip Morris International, die Europäische Kommission und zehn EU-Mitgliedstaaten eine zwölfjährige Kooperationsvereinbarung
zur Bekämpfung des illegalen Zigarettenhandels.
In jedem Jahr haben sich dieser Vereinbarung weitere Mitgliedsstaaten angeschlossen; seit Anfang 2009 sind alle 27 Mitgliedsstaaten daran beteiligt.
Die Vereinbarung legt langfristige und umfassende Rahmenbedingungen für die nationalen Regierungen, die Europäische Kommission und PMI fest. Ziel der Vereinbarung ist der gemeinsame Kampf gegen den illegalen Zigarettenhandel.
Kernaspekte der Vereinbarung:
Kenne deinen Kunden
Dieser Punkt ist eine Konsequenz aus unserem ehemaligen Überprüfungsprozess, im Rahmen dessen wir alle Personen, an die wir unsere Produkte verkaufen, sorgfältig ausgewählt und kontrolliert haben. Wir kennen unsere Kunden und all ihre Geschäftspartner.
Überwachung der Verkaufsmengen
Wir beschränken die Verkaufsmengen entsprechend der legalen Nachfrage im Einzelhandel. Außerdem überprüfen wir die Verkaufsmengen regelmäßig in Hinblick auf die legitime Höhe der Nachfrage.
Rückverfolgung und Ortung
Wir unternehmen weitreichende Maßnahmen zur Rückverfolgung. Damit erleichtern wir uns und den Strafverfolgungsbehörden die Arbeit, zu identifizieren, an welchem Punkt ein Markenprodukt die legalen Vertriebskanäle verlassen hat. Der Bereich "PMI Produktkennzeichnung" auf unserer Website liefert weitere Einzelheiten zu unseren Rückverfolgungs- und Ortungsmaßnahmen.
Beschlagnahmung
Im Rahmen der Vereinbarung wurde ein umfassendes System zum Informationsaustausch rund um die Beschlagnahmung von Fälschungen und Markenzigaretten eingerichtet, an dem PMI, das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) und die Mitgliedsstaaten beteiligt sind. Dieses System erlaubt uns und den Strafverfolgungsbehörden einen umfassenderen Überblick über das Gesamtproblem sowie über die EU-weiten Trends. Das Ergebnis: Seit 2005 konnten über 30 Fabriken in der EU geschlossen werden, in denen gefälschte PMI-Zigaretten hergestellt wurden.
Dazu äußert sich Siim Kallas, Vizepräsident der Europäischen Kommission sowie ehemaliger Kommissar für Verwaltung, Audit und Betrugsbekämpfung folgendermaßen: "Bis jetzt hat diese Kooperation unsere Erwartungen bei weitem übertroffen. Sie ist ein mustergültiges Beispiel dafür, was die Industrie und die Strafverfolgung erreichen können, wenn sie ein gemeinsames Ziel verfolgen." (Brüssel, 6. Juni 2006)