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Rücknahme von E‑Zigaretten und Tabakerhitzern im Handel: Pilotprojekt testet neues System für mehr Sicherheit und Kreislaufwirtschaft

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Hamburg/München, 7.7.2026

Auf einen Blick

  • Was: Pilotprojekt „LiLA II" – neues Rücknahmesystem für E-Zigaretten und Tabakerhitzer im Handel
  • Wer: Philip Morris Deutschland, Stiftung GRS Batterien, GRS Service GmbH; wissenschaftliche Begleitung durch das bifa Umweltinstitut
  • Wo: Großraum München
  • Wie lange: 12 Monate
  • Warum jetzt: Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue Rücknahmepflichten für elektronische Zigaretten und Tabakerhitzer
  • Ziel: Praxistaugliches Rücknahmesystem erproben, Kreislaufwirtschaft stärken, Grundlage für bundesweite Skalierung schaffen

Warum neue Rücknahmepflichten notwendig sind

Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue Rücknahmepflichten für elektronische Zigaretten und Tabakerhitzer. Diese stehen exemplarisch für eine wachsende Herausforderung: Immer mehr Elektrokleinstgeräte mit fest verbauten Lithiumbatterien wie elektronische Glückwunschkarten, Kopfhörer, blinkende Werbeartikel oder andere Produkte mit fest verbauten Knopfzellen finden sich im Alltag, werden jedoch häufig nicht fachgerecht entsorgt. Falsch entsorgte Geräte stellen ein zunehmendes Sicherheitsrisiko dar.

Was das Pilotprojekt LiLA II vorsieht

Mit dem Pilotprojekt „LiLA II“ testen Philip Morris Deutschland, die Stiftung GRS Batterien und die GRS Service GmbH nun ein neues Rücknahmesystem für den Handel im Großraum München. Ziel ist es, ein praxistaugliches Rücknahmesystem im Handel zu erproben und damit die Kreislaufwirtschaft für elektronische Zigaretten und Tabakerhitzer gezielt voranzubringen.

Damit setzen die Partner ein klares Signal für mehr Sicherheit im Umgang mit Elektrokleinstgeräten mit fest verbauten Lithiumbatterien und für funktionierende Rücknahme- und Verwertungsstrukturen. Die enge Zusammenarbeit von Industrie, ausgewiesener Batterie-Expertise und wissenschaftlicher Begleitung schafft die Grundlage für einen ganzheitlichen, praxisnahen Ansatz.

Wie das Rücknahmesystem im Handel getestet wird

Im Rahmen des auf zwölf Monate angelegten Pilotprojekts wird ein konkretes Sammel- und Rücknahmesystem für E-Zigaretten und Tabakerhitzer in ausgewählten Verkaufsstellen getestet. Im Fokus stehen die praktische Umsetzbarkeit, die Akzeptanz bei Handel sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern und die Weiterentwicklung bestehender Strukturen mit Blick auf eine mögliche bundesweite Skalierung.

Welche Rolle die Kommunikation an Handel und Verbraucher spielt

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die begleitende Kommunikation: Händlerinnen und Händler sowie Verbraucherinnen und Verbraucher werden klar und verständlich darüber informiert, wie und wo Geräte zurückgegeben werden können. Gerade angesichts weiterhin hoher Fehlwurfquoten ist die verständliche und sichtbare Kommunikation entscheidend, um die tatsächliche Nutzung der Rücknahmesysteme zu erhöhen und fehlerhafte Entsorgungen zu reduzieren.

Stimmen aus dem Projekt

Mit Blick auf die Bedeutung praxistauglicher Rücknahmesysteme für Hersteller und Handel erläutert Dr. Julia Hobohm, Geschäftsführerin der GRS Service GmbH, die Zielsetzung des Projekts: 

„Vor dem Hintergrund steigender Mengen lithiumbatteriehaltiger Produkte gewinnt die sichere Sammlung von Elektrokleinstgeräten zunehmend an Bedeutung. Mit unserem LiLA Sammelsystem wird im Raum München eine zukunftsfähige Lösung erprobt und weiterentwickelt. Wir freuen uns, dass die Philip Morris GmbH und ihre Handelspartner an Bord sind. Nur so kann ernstgenommene Herstellerverantwortung funktionieren!“

Für die Stiftung GRS Batterien ordnet Georgios Chryssos, Vorstand der Stiftung GRS Batterien, die bisherigen Erfahrungen aus den LiLA-Projekten und die Bedeutung verbrauchernaher Rücknahmestrukturen ein: 

Wir haben das LiLA Sammelsystem bereits ein Jahr lang bei ausgewählten Wertstoffhöfen in Bayern erprobt und die Akzeptanz bei den Bürgerinnen und Bürgern war hoch. Jetzt wollen wir das Rücknahmesystem noch näher an die Verbraucherinnen und Verbraucher bringen. Aus unserer Erfahrung und unserer Forschungstätigkeit wissen wir, dass ein niederschwelliges Rückgabeangebot im Handel der Schlüssel zu einem erfolgreichen EPR-System ist.“

Auch Torsten Albig, Director External Affairs Deutschland bei Philip Morris Deutschland, unterstreicht den Stellenwert der partnerschaftlichen Zusammenarbeit: 

„Wir nehmen unsere Herstellerverantwortung über die regulatorischen Pflichten hinaus sehr ernst. Mit diesem Pilotprojekt schaffen wir die Grundlage für ein System, das langfristig skalierbar ist und einen echten Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten kann. Dass wir den Piloten in Bayern starten, ist dabei ein bewusst gewählter Schritt: Hier befindet sich unser deutscher Hauptsitz, und wir übernehmen vor Ort Verantwortung. Besonders wertvoll für dieses Projekt ist die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern wie der Stiftung GRS Batterien, der GRS Service GmbH und dem bifa Umweltinstitut. Gemeinsam bringen wir unterschiedliche Perspektiven und Expertise ein – von der operativen Umsetzung bis hin zur wissenschaftlichen Begleitung.“

Wie die wissenschaftliche Begleitung funktioniert

Neben der praktischen Erprobung erhebt das bifa Umweltinstitut belastbare Daten zu Sammelmengen sowie zur Zusammensetzung und zum Zustand der zurückgegebenen Geräte. Die Ergebnisse werden regelmäßig ausgewertet und in geeigneter Form veröffentlicht. Sie bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung des Systems und eine mögliche Ausweitung auf weitere Rücknahmestellen – etwa im Gastronomiebereich oder an Hochschulen.

Wer das Projekt fachlich begleitet

Ergänzend wird derzeit ein projektbegleitender Beirat mit externen Drittparteien aufgebaut, die über ausgewiesene Fachkenntnisse im Bereich Nachhaltigkeit verfügen und das Pilotprojekt fachlich begleiten sowie die gewonnenen Erkenntnisse regelmäßig reflektieren.

Woran LiLA II anknüpft

Das Pilotprojekt baut auf den Erkenntnissen früherer LiLA-Initiativen auf, in denen bereits Erfassungs- und Verwertungswege für Elektrokleinstgeräte mit festverbauten Lithium-Batterien untersucht wurden, und überführt diese nun konsequent in die praktische Anwendung im Handel.

 

Häufig gestellte Fragen zu LiLA II (FAQ)

Was ist das Pilotprojekt LiLA II?

Mit dem Pilotprojekt „LiLA II" testen Philip Morris Deutschland, die Stiftung GRS Batterien und die GRS Service GmbH ein neues Rücknahmesystem für den Handel im Großraum München. Ziel ist es, ein praxistaugliches Rücknahmesystem im Handel zu erproben und damit die Kreislaufwirtschaft für elektronische Zigaretten und Tabakerhitzer gezielt voranzubringen.

Warum startet LiLA II gerade jetzt?

Seit dem 1. Juli 2026 gelten neue Rücknahmepflichten für elektronische Zigaretten und Tabakerhitzer. Diese stehen exemplarisch für eine wachsende Herausforderung: Immer mehr Elektrokleinstgeräte mit fest verbauten Lithiumbatterien finden sich im Alltag, werden jedoch häufig nicht fachgerecht entsorgt.

Wer sind die Partner des Projekts?

Philip Morris Deutschland, die Stiftung GRS Batterien und die GRS Service GmbH. Die wissenschaftliche Begleitung übernimmt das bifa Umweltinstitut GmbH.

Wie lange läuft das Pilotprojekt?

Das Pilotprojekt ist auf zwölf Monate angelegt und testet ein konkretes Sammel- und Rücknahmesystem für E-Zigaretten und Tabakerhitzer in ausgewählten Verkaufsstellen.

Warum startet der Pilot in Bayern?

Torsten Albig, Director External Affairs Deutschland bei Philip Morris Deutschland: „Dass wir den Piloten in Bayern starten, ist dabei ein bewusst gewählter Schritt: Hier befindet sich unser deutscher Hauptsitz, und wir übernehmen vor Ort Verantwortung."

Welche Rolle spielt die Wissenschaft?

Das bifa Umweltinstitut erhebt belastbare Daten zu Sammelmengen sowie zur Zusammensetzung und zum Zustand der zurückgegebenen Geräte. Die Ergebnisse werden regelmäßig ausgewertet und in geeigneter Form veröffentlicht.

Ist eine bundesweite Ausweitung geplant?

Im Fokus stehen die praktische Umsetzbarkeit, die Akzeptanz bei Handel sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern und die Weiterentwicklung bestehender Strukturen mit Blick auf eine mögliche bundesweite Skalierung.

 

Pressekontakte

Philip Morris GmbH
Pressestelle
E-Mail: presse.pmg@pmi.com

Stiftung GRS Batterien
Pressestelle
presse@stiftung-grs.de

GRS Service GmbH
Pressestelle
presse@grs-batterien.de

Philip Morris International: Ein globaler Vorreiter für eine rauchfreie Zukunft 

Philip Morris International (PMI) ist ein führendes internationales Konsumgüterunternehmen, das sich aktiv für eine rauchfreie Zukunft einsetzt und plant, sein Portfolio langfristig auf Produkte außerhalb des Tabak- und Nikotinsektors auszuweiten. Das derzeitige Produktportfolio des Unternehmens besteht in erster Linie aus Zigaretten und rauchfreien Produkten, wie Tabakerhitzern, Nikotinbeuteln und E-Zigaretten. Die rauchfreien Produkte von PMI waren zum 31. Dezember 2025 in mehr als 105 Märkten erhältlich und wurden nach Schätzungen von PMI von mehr als 43 Millionen volljährigen Konsumenten und Konsumentinnen in aller Welt genutzt – viele davon haben das Rauchen aufgegeben oder ihren Zigarettenkonsum deutlich reduziert. Das Geschäft mit rauchfreien Produkten machte im ersten Quartal 2026 43 Prozent des gesamten Nettoumsatzes von PMI aus. Seit 2008 hat PMI mehr als 16 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung, wissenschaftliche Bewertung und Vermarktung innovativer rauchfreier Produkte für Erwachsene investiert, die sonst weiter rauchen würden, mit dem Ziel, den Verkauf von Zigaretten vollständig einzustellen. Dazu gehört der Aufbau erstklassiger wissenschaftlicher Bewertungskapazitäten, insbesondere in den Bereichen präklinische Systemtoxikologie, klinische und Verhaltensforschung sowie Studien nach der Markteinführung. Nach eingehender wissenschaftlicher Prüfung hat die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA für General Snus und die Nikotinbeutel der Marke ZYN von Swedish Match sowie Geräteversionen von IQOS und die dazugehörigen Tabaksticks von PMI eine Marktautorisierung ausgesprochen – die erste dieser Art in den jeweiligen Kategorien überhaupt. Bestimmte Versionen der IQOS Tabakerhitzer, seiner Consumables und das Produkt General Snus erhielten von der FDA auch die ersten Autorisierungen als Tabakprodukt mit modifiziertem Risiko (MRTP). Verweise auf „PMI“, „wir“, „unser“ und „uns“ beziehen sich auf Philip Morris International Inc. und seine Tochtergesellschaften. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.pmi.com und www.pmiscience.com.

Über die Philip Morris GmbH (PMG)

Die 1970 in Deutschland gegründete Philip Morris GmbH ist ein Unternehmen von PMI. Mit einem Marktanteil von 38,4 Prozent im Jahr 2024 ist das Unternehmen bereits seit 1987 Marktführer auf dem deutschen Zigarettenmarkt. Das derzeitige Produktportfolio besteht aus Zigaretten und rauchfreien Produkten wie Tabakerhitzern und E-Zigaretten.

Über die Stiftung GRS Batterien

Die Stiftung Gemeinsame Rücknahmesysteme Batterien (kurz: Stiftung GRS Batterien) ist ein nicht gewinnorientiertes Kompetenzzentrum für Herstellerverantwortung (OfH/PRO) im Sinne von Artikel 57 der Europäischen Batterieverordnung. Sie wurde 1998 von führenden Batterieherstellern und dem Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI e.V.) gegründet und verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Wahrnehmung der Herstellerverantwortung für Altbatterien.

Die Stiftung GRS Batterien ist in Deutschland der Hauptansprechpartner für Hersteller, bei der Erfüllung ihrer Produktverantwortung. Als Think Tank agiert die Stiftung auch auf internationaler Ebene, um die wichtigsten Fragen bei der Produktverantwortung im Rahmen der Kreislaufwirtschaft zu beantworten. 

Die Stiftung GRS Batterien ist das nicht gewinnorientierte Kompetenzzentrum für Herstellerverantwortung und Kreislaufwirtschaft. Sie entwickelt und implementiert für die Batterie-Wirtschaft nachhaltige und auf zukünftige Kundenbedürfnisse ausgerichtete Rücknahme- und Recyclinglösungen, die auf intensiver Forschung und Entwicklung basieren.

Als wettbewerbsneutral und diskriminierungsfrei agierende Organisation betreibt die Stiftung GRS Batterien ein bundesweites Rücknahmesystem für Altbatterien. Seit 2022 hat die Stiftung zudem ein offenes Kompetenzzentrum für alle Marktteilnehmer etabliert, das Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E) zur Weiterentwicklung der internationalen Batterie-Wertschöpfungskette und der globalen Kreislaufwirtschaft für Batterien durchführt.

Darüber hinaus bietet die Stiftung Schulungen, Beratungsleistungen sowie Forschungs- und Entwicklungsangebote für Hersteller, Importeure und OEMs an, um nationale und internationale PRO-Lösungen umzusetzen. Die Stiftung unterstützt zudem Herstellerverantwortungssysteme für weitere technische und konsumbezogene Produkte.

Website: www.stiftung-grs.de

Über die GRS Service GmbH

Mit dem Ziel, einen Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen der Agenda 2030 zu leisten und die nationalen und EU-weiten Recycling- und Verwertungsziele zu erreichen, sind Hersteller mit erweiterter Produktverantwortung sowohl finanziell als auch operativ dafür verantwortlich, den Zyklus ihrer Produkte über die Inverkehrbringung, die Nutzung, die Sammlung und das effiziente Recycling abzubilden. Die GRS Service GmbH übernimmt diese Produktverantwortung und bildet als PRO den gesamten Prozess ab.  Als bereits für alle Batteriekategorien zugelassene Organisation für Herstellerverantwortung bietet GRS Service GmbH Herstellern und Inverkehrbringern zukunftsorientierte und auf künftige Kundenbedürfnisse ausgerichtete Rücknahmelösungen an und stellt sich aktuell auch für den Textilbereich auf. 

www.grs-pro.de