Lausanne, 4. Juni 2026 — Laut einem neuen Bericht von KPMG über den Konsum illegaler Zigaretten und Tabakprodukte in 38 europäischen Märkten, weist die Schweiz weiterhin eines der niedrigsten Niveaus illegalen Zigarettenkonsums in Europa auf.
Der Bericht¹ zeigt, dass illegale Zigaretten – darunter Schmuggelware, Fälschungen und sogenannte „illicit whites“² – rund 2,8 % des gesamten Zigarettenkonsums in der Schweiz ausmachen und damit deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von etwa 11 % liegen. Der Gesamtverlust an Steuereinnahmen infolge von Schmuggel und gefälschten illegalen Zigaretten wird auf 62 Millionen CHF geschätzt.
Im Jahr 2025 wurden in der Schweiz rund 0,23 Milliarden illegale Zigaretten konsumiert, was einen anhaltenden Rückgang des illegalen Handels widerspiegelt (–22 % im Vergleich zu 2024). Dies bestätigt die Position der Schweiz als Niedriginzidenzmarkt, was möglicherweise durch eine Kombination aus moderaten Preisunterschieden zu den Nachbarländern, einem ausgewogenen regulatorischen Rahmen sowie wirksamen Vollzugs- und Zollkontrollen, begünstigt wird.
Grenzüberschreitende Ströme prägen den Markt
Der schweizerische Markt für ausländische Tabakprodukte wird primär durch legale grenzüberschreitende Bewegungen und weniger durch gross angelegte kriminelle Aktivitäten bestimmt. Der Grossteil des ausländischen Konsums entfällt auf:
Duty-free-Käufe
Private Einfuhren aus Nachbarländern wie Deutschland und Italien
Begrenzte Mengen aus kleineren Ursprungsländern<
Diese illegalen Warenströme umfassen typischerweise originale Produkte, die aus legalen Lieferketten abgezweigt wurden, und nicht Produkte aus illegaler Herstellung. Diese Waren stammen hauptsächlich aus Ländern wie Kosovo, Nordmazedonien oder Serbien. Gefälschte Zigaretten – also illegale Nachahmungen von Markenprodukten – machen mit rund 0,1 % des Gesamtkonsums nur einen sehr kleinen Anteil des Schweizer Marktes aus. Dies spiegelt das robuste Handelsumfeld in der Schweiz und ihre geringere Attraktivität für organisierte Fälschungsnetzwerke im Vergleich zu Hochsteuerländern in Europa wider.
Europäischer Kontext
Die Situation in der Schweiz steht in starkem Kontrast zu mehreren Nachbarmärkten, in denen der illegale Handel weiterhin hoch ist. Im Jahr 2025 lag der Anteil illegaler Zigaretten am Gesamtkonsum in Frankreich bei über 40 %, im Vereinigten Königreich bei über 30 % und in Belgien bei rund 25 %.
Diese Unterschiede sind mutmasslich grossteils auf erhebliche Preis- und Steuerunterschiede innerhalb Europas zurückzuführen, die Anreize für illegalen Handel schaffen. Diese Ergebnisse suggerieren zudem die Bedeutung eines ausgewogenen regulatorischen Umfelds, das extreme Massnahmen wie Produktverbote und übermässige steuerliche Eingriffe vermeidet, um das Wachstum des illegalen Marktes zu begrenzen.
In der Schweiz trägt zudem eine Kombination aus Massnahmen des öffentlichen und privaten Sektors dazu bei, den illegalen Handel unter Kontrolle zu halten. Für Philip Morris umfasst dies unter anderem den Einsatz von Track-&-Trace-Technologien zur Überprüfung der Herkunft und Authentizität von Philip Morris International (PMI)-Produkten, eine kontinuierliche Marktbeobachtung durch sogenannte “Empty-Pack-Surveys" (Analysen leerer Packungen) zur Identifikation von Trends, eine enge Zusammenarbeit mit Behörden zur Unterstützung von Durchsetzungsmassnahmen sowie Präventionsinitiativen zur Sensibilisierung und Eindämmung des illegalen Handels. Gemeinsam tragen diese Massnahmen dazu bei, Steuereinnahmen zu schützen, die Integrität der Produkte sowie die Sicherheit der Konsumentinnen und Konsumenten zu gewährleisten und die Ausweitung illegaler Lieferketten zu verhindern.
Über Philip Morris International: Philip Morris International (PMI) ist ein führendes internationales Konsumgüterunternehmen, das sich aktiv für eine rauchfreie Zukunft einsetzt und sein Portfolio langfristig weiterentwickelt, einschliesslich Produkten außerhalb des Tabak- und Nikotinsegments. Das derzeitige Produktportfolio des Unternehmens besteht hauptsächlich aus Zigaretten sowie rauchfreien Produkten, darunter Tabakerhitzer (Heat-not-Burn), Nikotinbeutel und E‑Vapor‑Produkte. Die rauchfreien Produkte von PMI sind in über 105 Märkten erhältlich. Zum 31. Dezember 2025 schätzte PMI, dass weltweit mehr als 43 Millionen erwachsene Konsumentinnen und Konsumenten diese Produkte nutzten – viele von ihnen haben das Rauchen aufgegeben oder ihren Zigarettenkonsum deutlich reduziert. Das rauchfreie Geschäft machte 43 % der gesamten Nettoumsätze von PMI im ersten Quartal 2026 aus. Seit 2008 hat PMI mehr als 16 Milliarden US‑Dollar investiert, um innovative rauchfreie Produkte für Erwachsene, die andernfalls weiter rauchen würden, zu entwickeln, wissenschaftlich zu validieren und zu vermarkten – mit dem Ziel, den Verkauf von Zigaretten vollständig zu beenden. Dazu zählt auch der Aufbau erstklassiger wissenschaftlicher Bewertungs- und Forschungskapazitäten, insbesondere in den Bereichen präklinische Systemtoxikologie, klinische und verhaltensbezogene Forschung.
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www.philipmorris.ch
Der vollständige Bericht, der von KPMG LLP im Auftrag von Philip Morris Products S.A. erstellt wurde, ist hier verfügbar. Weitere Informationen sind unter diesem Link verfügbar.